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w&p Zement gewinnt internationalen Umweltpreis
“ICR Cement Industry Awards 2019” zeichnen w&p Zement für weltweite Vorreiterrolle in Sachen umweltfreundliche Zementproduktion aus

Wietersdorf/Klagenfurt, Oktober 2019 – Für herausragendes Engagement in der nachhaltigen Zementproduktion erhielt die w&p Zement GmbH den Umweltpreis der „ICR Cement Industry Awards 2019“. Im Rahmen der Cemtech Europe, einer dreitägigen Konferenz, die von 30. September bis 2. Oktober 2019 in Berlin stattfand, wurden Zementhersteller aus der ganzen Welt in den Kategorien „Umweltfreundlichkeit“, „Zementwerk des Jahres“, „Mahlwerk des Jahres“ sowie „Projekt des Jahres“ ausgezeichnet. Aus etlichen Einreichungen von internationalen Zementherstellern und Zulieferern für Umwelttechnik schafften es drei Unternehmen – darunter zwei deutsche und ein österreichisches – in die Endauswahl. Die Kärntner w&p Zement punktete jedoch mit dem stärksten Maßnahmenpaket für eine umweltfreundliche Produktion und erhielt dafür den renommierten „Environmental Excellence Award“. w&p Zement setzt in seinem Werk Wietersdorf mit einer innovativen Anlagenkombination weltweit Maßstäbe für eine nachhaltige Zementproduktion. Das Unternehmen investierte dafür insgesamt 16 Millionen Euro in seine Anlagen. Aktuell werden weitere zehn Millionen Euro in den Ausbau von Wasserkraftwerken gesteckt, um künftig 25 Prozent des Energiebedarfs von Wietersdorf mit „grünem Strom“ decken zu können.

„Der „Environmental Excellence Award“ unterstreicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir sehen ihn als Antrieb, weiterhin genauso engagiert an der Verkleinerung unseres ökologischen Fußabdrucks zu arbeiten. Das ganze Team – von unseren Lehrlingen bis zum Management – kann zurecht stolz auf das sein, was wir gemeinsam in den vergangenen Jahren erreicht haben“, freut sich Lutz Weber, Geschäftsführer von w&p Zement, über die Auszeichnung.

Innovative Anlagenkombination ermöglicht saubere Produktion
Vor zehn Jahren markierte w&p Zement mit dem Bau eines Schwefeldioxid-Reduktionssystems den Start für eine ganze Serie von Umweltinvestitionen im Werk Wietersdorf. Diese Anlage ermöglicht neben der Einsparung von Schwefeldioxid (SO2) auch einen Rückgang des CO2-Ausstoßes. Seit 2015 sorgt zudem eine X-Mercury Anlage für eine drastische Minimierung des Quecksilberausstoßes um ganze 80 Prozent.

Der nächste Meilenstein folgte im Jahr 2017 mit dem Bau der Nachverbrennungsanlage (RTO) sowie der zusätzlichen Integration einer hocheffizienten Staubfilteranlage mit neuem Abgasleitsystem. Vom ersten Tag an schaffte es die neue Anlage, den Ausstoß von Kohlenstoffmonoxid (CO) sowie flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) um mehr als 90 Prozent zu verringern. Möglich wird das durch kurzzeitiges Erhitzen des gesamten Abgasstromes auf 850 Grad Celsius. Ebenso investierte w&p Zement 2017 in die Optimierung seiner SNCR Anlage in Wietersdorf zur Drosselung von Stickoxid-Emissionen.

„Sämtliche Anlagen zur Emissionsreduktion im Werk Wietersdorf entsprechen dem neuesten Stand der Technik – darauf sind wir natürlich sehr stolz. Dennoch werden wir auch in Zukunft die Augen offen halten nach neuen innovativen Möglichkeiten, um unser Unternehmen sauberer und effizienter zu machen“, erklärt Florian Salzer, Betriebsleiter von Wietersdorf, nach der Überreichung des Umweltpreises.

Wasserkraft und CO2 neutrale Brennstoffe verkleinern Öko-Fußabdruck
Naturgemäß spielen Brennstoffe bei der Zementherstellung eine wesentliche Rolle. Auch an dieser Stellschraube dreht das Unternehmen und präsentierte Mitte 2019 die Ergebnisse eines zweijährigen Versuchsbetriebes, bei dem unter den Ersatzbrennstoffen der Anteil an CO2 neutralen Brennstoffen – wie Holzabfälle oder biogen angereicherte Abfälle – erhöht wurde. Das Ergebnis des Versuchsbetriebes spricht für sich: 12.000 Tonnen CO2 können jährlich dank der optimierten Zusammensetzung eingespart werden. Trotz der Tatsache, dass die österreichische Zementindustrie im globalen Vergleich bereits den niedrigsten CO2 Ausstoß hat, schafft es Wietersdorf damit, seine CO2 Bilanz nochmals deutlich unter den österreichischen Durchschnitt zu senken.

Das zehn Millionen Euro schwere Investment in den Ausbau der Wasserkraftwerke rund um Wietersdorf ist der aktuellste Schritt des Unternehmens in eine nachhaltigere Zukunft. Die Energieversorgung des Zementwerkes soll schon ab Ende 2020 zu 25 Prozent durch „grünen Strom“ der hauseigenen Wasserkraftwerke gedeckt sein. Zwei Kraftwerke werden dafür neu gebaut und eines wurde bereits vor drei Jahren revitalisiert..

 

Über die w&p Zement GmbH
Die w&p Zement GmbH ist eines der führenden Unternehmen für Zement und Beton im Alpe-Adria Raum und Teil der Alpacem, einem der fünf Geschäftsfelder der Wietersdorfer Gruppe. w&p Zement entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Zemente und Bindemittel im In- und Ausland. Die Produkte von w&p Zement werden im Brücken-, Tunnel- und Wohnungsbau sowie für Keller, Fundamentierungen und Sicherheitsbauten eingesetzt. Die Standorte der w&p Zement GmbH finden sich in Klein St. Paul (Werk Wietersdorf) sowie in Peggau (Werk Peggau). Nähere Informationen unter zement.wup.at

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Mag. Michaela Hebein
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