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Tag der offenen Tür in Wietersdorf stand im Zeichen von Fortschritt und Tradition

Tag der offenen Tür in Wietersdorf stand im Zeichen von Fortschritt und Tradition
w&p Zement lässt Jubiläumsjahr ausklingen und weiht automatisiertes Prozesslabor „POLAB“ und neue Heiligenstatue am Standort Wietersdorf ein

Wietersdorf/Klagenfurt, 19. Oktober 2019 – Der Tag der offenen Tür von w&p Zement am Standort Wietersdorf bildete gestern, 18. Oktober 2019 den feierlichen Ausklang des 125-Jahre-Jubiläumsjahres. Rund 250 Besucher folgten der Einladung und genossen bei mildem Herbstwetter die gesellige Atmosphäre sowie Speisen und Getränken aus der Region. Als Highlights des Tages wurden das neue automatisierte Prozesslabor „POLAB“ sowie eine Statue der heiligen Barbara, an deren Gestaltung die Volksschulkinder des Görtschitztales mitgewirkt haben, eingeweiht. Schon in diesen beiden Programmpunkten zeigte sich klar, was in der DNA der w&p Zement liegt und was das Unternehmen in den vergangenen 125 Jahren als Teil der Alpacem Gruppe zu einem der führenden Unternehmen für Zement und Beton im Alpe-Adria Raum werden ließ: Das Streben nach Innovation und Fortschritt in Verbindung mit einem starken Bewusstsein für seine traditionellen Wurzeln.

„Nach dem eindrucksvollen Jubiläumsjahr ist es nur allzu passend, dieses hier im Stammwerk Wietersdorf ausklingen zu lassen. Es ist schön, bei der Gelegenheit mit den Leuten aus der Region ins persönliche Gespräch zu kommen und wir sind sehr stolz darauf, zu zeigen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von w&p Zement hier täglich leisten“, freut sich Lutz Weber, Geschäftsführer von w&p Zement, über die gelungene Veranstaltung.

Automatisiertes Prozesslabor und Heiligenfigur feierlich eingeweiht
Im Fokus des Tages stand die Einweihung des automatisierten Prozesslabors „POLAB“, mit dem w&p Zement einen weiteren Meilenstein in Richtung Industrie 4.0 setzt: Das Labor bildet das Herzstück einer vollautomatisierten Prozesskontrolle, welche die gesamte Zementproduktion vom Rohmaterial bis zum Endprodukt genauestens überwacht. Wurden bisher jährlich 40.000 Proben entnommen, so schafft das automatisierte Labor künftig 70.000 Analysen im Jahr. „Mit dem neuen Labor können wir jedes unserer Produkte zu jedem Zeitpunkt genau analysieren. So erreichen wir nicht nur eine perfekte Gleichmäßigkeit des Endproduktes, sondern sichern auch dessen hohe Qualität – zwei Faktoren, auf die unsere Kunden größten Wert legen“, erklärt Florian Salzer, Betriebsleiter in Wietersdorf.

Ebenso soll die Tradition am Standort Wietersdorf ihren Platz haben: Ein besonderer Freudenmoment war daher auch die Einweihung einer Darstellung der heiligen Barbara, die den Mitarbeitern des Zementwerkes als Schutzpatronin gilt. Rund 150 Volksschulkinder aus dem ganzen Görtschitztal waren dabei anwesend und zurecht stolz auf ihre Leistung – denn an der künstlerischen Ausgestaltung haben diese fleißig mitgewirkt. w&p Zement ließ Darstellungen der heiligen Barbara, die von den Kindern im Vorfeld der Veranstaltung in der Schule gemalt wurden, auf wetterbeständige Platten drucken und in das fertige Kunstwerk einbetten. Die Statue der Schutzpatronin wurde vom St. Veiter Künstler Lorenz Friedrich gestaltet.

Einblicke in einen Vorzeigebetrieb
Während der Werksführungen konnten interessierte Gäste an den verschiedenen Stationen des Zementwerkes vom automatisierten Labor „POLAB“ über den Drehrohrofen bis hin zur hocheffizienten Nachverbrennungsanlage die moderne Zementproduktion hautnah erleben. Mitarbeiter von w&p Zement beantworteten dabei detailliert sämtliche Fragen der Besucher zur Produktion sowie zu den neuesten Anlagenteilen in Wietersdorf. Besonders Jugendliche hatten so die Chance, sich über die verschiedenen attraktiven Berufsfelder bei w&p Zement zu informieren. Die Krönung jeder Werksführung war jedoch unbestritten die Fahrt auf den 95 Meter hohen Wärmetauscher-Turm, von dem aus die Besucher einen faszinierenden Ausblick über das Werksgelände und das in herbstliche Farben getauchte Görtschitztal hatten.

Fotos (Copyright: w&p Zement)
Bild 1: Volksschulkinder aus dem Görtschitztal arbeiteten an der Gestaltung der Heiligen Barbara mit.
Bild 2: Die Statue wurde vom St. Veiter Künstler Lorenz Friedrich gestaltet. V.l.n.r. Lorenz Friedrich (Künstler), Peter Ramskogler (w&p Zement), Lutz Weber (w&p Zement), Florian Salzer (w&p Zement), Gabriele Dörflinger (Bürgermeisterin Klein St. Paul), Josef Ofner (Bürgermeister Hüttenberg) und Andreas Grabuschnig (Bürgermeister Eberstein)
Bild 3: Das neue automatisierte Prozesslabor „POLAB“ wurde in Anwesenheit der Bevölkerung feierlich eröffnet. V.l.n.r. Christoph Stotter (Leiter des Bereiches Entwicklung und Qualitätssicherung bei w&p Zement), Adrian Auer (w&p Zement Verfahrenstechniker), Christine Gröll (Teamleiterin „Polab“ Produktionslabor bei w&p Zement) und Christina Fromme-Knoch (Wietersdorfer Eigentümervertreterin)
Bild 4: Künftig werden in Wietersdorf pro Jahr 70.000 Proben analysiert, um dadurch die Produktqualität weiter zu erhöhen.

Über die w&p Zement GmbH
Die w&p Zement GmbH ist eines der führenden Unternehmen für Zement und Beton im Alpe-Adria Raum und Teil der Alpacem, einem der fünf Geschäftsfelder der Wietersdorfer Gruppe. w&p Zement entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Zemente und Bindemittel im In- und Ausland. Die Produkte von w&p Zement werden im Brücken-, Tunnel- und Wohnungsbau sowie für Keller, Fundamentierungen und Sicherheitsbauten eingesetzt. Die Standorte der w&p Zement GmbH finden sich in Klein St. Paul (Werk Wietersdorf) sowie in Peggau (Werk Peggau). Nähere Informationen unter zement.wup.at

Rückfragen bitte an:
Mag. Michaela Hebein
E-Mail: mh@khpartner.at
Mobil: +43 664 4225 107

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Spatenstich für Kraftwerkserneuerungen

Spatenstich für Kraftwerkserneuerungen: Wietersdorfer baut mit Lehrlingen auf Kärntner-Wasserkraft im Görtschitztal – 10 Mio. Euro Investition
Erhöhung der Eigenstromerzeugung um etwa 12 Prozent

Klein St. Paul/ Kärnten, 9. Oktober 2019 – Aus Alt mach Neu – mit dem heutigen Spatenstich startet im Görtschitztal ein umfangreiches Revitalisierungsprojekt: die Wietersdorfer Wasserkraftwerke, deren Energiegewinnung gänzlich dem w&p Werk Wietersdorf zugutekommt, werden umgebaut und teils erneuert. Das bringt nicht nur ein Plus in der grünen Eigenstromerzeugung von insgesamt 12 Prozent, auch die Lehrlinge profitieren durch ihr aktives Mitwirken von einem Know-how-Transfer zu Kraftwerksbau und erneuerbarer Energiegewinnung. Bis Ende 2020 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Insgesamt investieren die Wietersdorfer 10 Mio. Euro in die Anlagenerneuerung. Rund 25 Prozent des Strombedarfs des w&p Werksbetriebs sind damit aus eigener Wasserkraft abgedeckt.

Ausbau des nachhaltigen Engagements
„Bereits 1893 haben die Wietersdorfer hier im Görtschitztal Energie aus Wasserkraft geschöpft. Als Familienunternehmen in 5. Generation freuen wir uns daher umso mehr, dieses Engagement für eine nachhaltige Zukunft sukzessive auszubauen“, so Eigentümervertreterin Christina Fromme-Knoch. „Auch dieses Projekt ist einer von vielen Schritten, die wir setzen, um unserem Ziel, als Wietersdorfer Gruppe CO2 neutral zu werden, näher zu kommen.“ Mit den Umbauten werden die Kraftwerke noch betriebssicherer, effizienter und leistungsfähiger. Ökologische Begleitmaßnahmen wie die Einrichtung von Fischaufstiegshilfen und Ausgleichsflächen kommen der Umwelt zugute. „Bestandsoptimierungen von Wasserkraftwerken stellen nicht nur durch effizientere Energiegewinnung eine nachhaltige Investition dar, sondern unterstreichen auch aus Sicht des Naturschutzes, dass Ökologie und Ökonomie in Einklang gebracht werden können“, begrüßt die Kärntner Umweltlandesrätin Sara Schaar beim Spatenstich die Initiative.

Übergreifendes Projekt mit Lehrlingen
„Bei der Erneuerung der Wietersdorfer Kraftwerke kommt unsere Produktkompetenz breit zum Einsatz“, erklärt Eigentümervertreter Michael Kern. Vom Tochterunternehmen Amiblu, das auf GFK-Kunststoffrohre spezialisiert ist, stammen etwa die hochmodernen Druckrohre; vom Tochterunternehmen w&p Beton die Materialien für Krafthaus und Wehranlagen. „Darüber hinaus werden unsere jüngsten MitarbeiterInnen, unsere Lehrlinge aktiv bei diesem komplexen Projekt mitwirken.“ Insgesamt sechs Lehrlinge, allesamt aus dem 3. und 4. Lehrjahr
unterschiedlicher Ausbildungszweige – vom Anlagen- Betriebstechniker bis hin zum Maschinenbautechniker – haben so die Möglichkeit, wichtige Kenntnisse in Bezug auf Funktionsweise, Regelverhalten, Instandhaltung und Wartung der Anlagen zu gewinnen. Aber auch direkt bei der Planung, Montage und Inbetriebnahme an Bord zu sein.

Hintergrundinformation:
Die Kraftwerkskette an der Görtschitz besteht aus vier Kraftwerken, die zwischen 25 und 100 Jahren alt sind. Abgeändert wird die technische Konfiguration der Kraftwerke I – III (in Wietersdorf, Hornburg und Eberstein), wobei die Kraftwerke II und III kombiniert und durch einen Neubau ersetzt werden. Ebenso wie das Kraftwerk I durch einen modernen Neubau ersetzt wird. Dadurch lässt sich die Effizienz der Anlagen wesentlich steigern. Die Leistung (abhängig vom Wasserangebot) erhöht sich auf insgesamt 18.000 MWh. Das Kraftwerk IV wurde bereits im Jahr 2016 komplett modernisiert. An diesem werden lediglich Anpassungen an der Wehranlage vorgenommen.

Über die WIG Wietersdorfer Holding GmbH
Die WIG Wietersdorfer Holding GmbH mit Hauptsitz in Klagenfurt (Österreich) ist ein Mischkonzern der Baustoff- und Rohrbranche. Zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens zählen Zement & Beton, Kalk, GFK-Rohrsysteme und thermoplastische Rohrsysteme. Mit insgesamt 47 Niederlassungen in 19 Ländern ist die WIG Wietersdorfer Holding GmbH mit ihren Marken w&p, Salonit, Hobas, Poloplast, IGM und INTERCAL national und international stark vertreten. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen im In- und Ausland mehr als 2.700 Mitarbeiter, ist an 31 Produktionsstandorten aktiv und erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 650 Mio. EUR. Das Unternehmen ist seit seiner Gründung im Jahr 1893 von Philipp und Gottlieb Knoch zu hundert Prozent in Familienbesitz. Im Jahr 2018 feierte die WIG Wietersdorfer Holding GmbH ihr 125-jähriges Bestehen.

Rückfragen bitte an:
Mag. Michaela Hebein
E-Mail: mh@khpartner.at
Mobil: +43 664 4225 107