Bodenstabilisierung

Unter Bodenstabilisierungen versteht man die Einmischung von hydraulischen Bindemitteln und/oder Kalken in Böden, mit dem Zweck, die Festigkeit bzw. die Tragfähigkeit zu erhöhen. Das Verfahren der Bodenstabilisierung kommt insbesondere bei folgenden Einsatzbereichen zur Anwendung:

  • Stabilisierung des Unterbaus von Verkehrsflächen
  • Stabilisierung von Deponien

Im Straßen- und Verkehrsflächenbau wird ein tragfähiger Untergrund benötigt. Daher wird vor einer Baumaßnahme die Tragfähigkeit des Bodens geprüft. Dies gilt sowohl für den Neubau als auch die Sanierung von Verkehrsflächen.

Die Bodenstabilisierung ist ein sehr effizientes Verfahren, um die Tragfähigkeit zu verbessern:

  • Aufstreuen von geeignetem Bindemittel auf die zu stabilisierende Fläche (wird durch Prüfungen vorab festgelegt, meist Kalk, Zement, Tragschichtbinder oder optimal abgestimmte Bindemittelmischungen)
  • Vermischung mit dem ungenügend tragfähigen Boden

Mit der Bodenstabilisierung können auch morastige Böden, die sehr weich und nass sind, für die Baumaßnahme vorbereitet werden. Dasselbe gilt für zB Bodenaushubdeponien, wo durch den Einsatz der Stabilisierung die Erosion des deponierten Materials vermieden werden kann.

Vorteile gegenüber dem konventionellen Bodenaustausch:

  • Schnelles und effizientes Verfahren zur Stabilisierung des Bodens
  • Kein Bodenabtrag: Der Mutterboden wird zu 100 % verwertet
  • Keine zusätzlichen Transporte sowie Lagerkosten
  • Keine Deponierungskosten

Für Ihre Stabilisierungsarbeiten mit Zement empfehlen wir folgende w&p Zemente:

Anwendung

Stabilisierungen Zement

Zementsorte

Normbezeichnung

CEM III/A 32,5 N (Peggau)

Anwendung

Stabilisierungen Zement

Zementsorte

Normbezeichnung

CEM II/B-M(S-L) 32,5 R (Wietersdorf)

Gerne erstellen wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Bindemittelkonzepte, die auf Ihre Anforderungen optimal abgestimmt werden. Dafür sowie für Kalke und verschiedene Tragschichtbinder wenden Sie sich, bitte, an w&p Kalk, Wolfram Pagger.